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04/28/2022

Von Situation zu Situation: So überstehst du den Wechsel

Bereite dich mental darauf vor, von einer Situation in eine andere zu wechseln

Von Situation zu Situation: So überstehst du den Wechsel

Manchmal kann es ziemlich überwältigend sein, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen. Am Ende des Tages die Arbeit zu verlassen, eine stressige Situation zu beenden oder von einer Reise nach Hause zu kommen, kann dazu führen, dass wir unerwünschte Gefühle von einem Ort zum nächsten tragen. Das Üben der "Übergangszeit" kann uns helfen, uns mental auf den Wechsel von Situationen vorzubereiten, damit wir den neuen Raum mit einem frischen Ausblick betreten können. 

Das Üben der Übergangszeit kann dir helfen:

  • Den Stress einer Situation abzuschütteln, damit er nicht in deine nächste Aktivität übergeht;

  • Die Kunst des "Ausklingens" zu üben, damit du in der nächsten Situation voll präsent sein kannst;

  • Gewöhne dir an, dich voll auf Routinen, Rollen oder Aufgaben einzulassen.

Tipps für den Übergang von einer Situation zur nächsten:

1. Lege eine Zeit fest, zu der du "aussteigst" oder den Raum verlässt, in dem du dich befindest.

  • Eine Zeit festzulegen ist ein guter Weg, um Grenzen für dich zu setzen. Grenzen können verhindern, dass du dich überarbeitest, was wiederum die Selbstfürsorge fördern kann. 

  • Konsequent zu sein, kann hilfreich sein, aber manchmal ist es schwierig, deinen Tag bis auf die Minute genau zu planen. Erlaube dir, jeden Tag flexibel zu sein.

2. Gib dir Zeit, um über die Situation, die du verlässt, nachzudenken.

  • Zum Beispiel, bevor du am Ende des Tages die Arbeit verlässt (egal ob du außerhalb oder innerhalb deines Hauses arbeitest), denke über den Tag nach, was du erreicht hast und nimm dir einen Moment Zeit, um zu merken, dass er zu Ende geht. Bereite dich mental auf den Abschluss vor. 

  • Über die Situation zu reflektieren, die du verlässt, hilft deinem Gehirn, sich auf den Rest des Tages zu konzentrieren.

  • Nutze die Reflexion, wenn du eine stressige Situation verlässt, aus dem Bett steigst oder jede andere Veränderung an deinem Tag. 

3. Erstelle eine kleine Routine, die du zwischen verschiedenen Situationen oder Umgebungen durchführen kannst.

  • Das kann eine Atemübung sein, Dehnübungen oder das Anhören eines Lieblingssongs. 

  • Kombiniert mit einer Reflexion kann eine kleine Routine deinem Gehirn helfen, zu erkennen, dass es Zeit für einen Wechsel ist und sich auf die nächste Situation einzustellen. Ähnlich wie das Duschen oder Frühstücken eine Routine ist, die dich mental auf den Tag vorbereiten kann.  

  • Halte die Routine einfach, aber sei ruhig kreativ!

4. Gib dir Zeit, die Situation, die du betrittst, anzuerkennen.

  • Genauso wie du über das Verlassen einer Umgebung nachgedacht hast, solltest du auch über den Raum nachdenken, den du betrittst, damit dein Geist sich vollständig umstellen kann.

  • Denke darüber nach, was du gleich tun wirst. Wie willst du in diesem Raum agieren? Was willst du aus der Zeit in diesem neuen Raum mitnehmen?

  • Dies hilft dir nicht nur, die Gefühle der vergangenen Situation hinter dir zu lassen, sondern auch, in den kommenden Momenten präsenter zu sein.