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04/28/2022

6 Tipps um die Video-Call-Müdigkeit in den Griff zu bekommen

Eine der am häufigsten verfluchtesten Veränderungen des letzten Jahres wird ein ganzes Stückchen erträglicher

6 Tipps um die Video-Call-Müdigkeit in den Griff zu bekommen

Du hattest gerade Mittagspause und checkst deinen Kalender. Alle Entspannung weicht aus dir bei dem Anblick all der Meetings, die dir bevorstehen. Denn in 2021 kann das nur eines bedeuten - Video Call. Dieses erdrückende Unwohlsein und der sich anbahnende craniale Schmerz wird umgangssprachlich als “Zoom-Fatigue” bezeichnet. Zurzeit ist keiner von uns davor sicher.

Eigentlich sind Video-Calls eine wunderbare Sache. Sie haben uns in der letzten Zeit geholfen weiter arbeiten zu können und mit unsere Freunden und Familien in Kontakt bleiben zu können.

Warum machen uns Video-Meetings so müde

Derzeit sind wir vielen Stressoren ausgesetzt. Dazu kommt, dass die Umstellung auf Video-Calls immer noch eine ungewohnte, neue Situation für uns darstellt. Unser Gehirn benötigt Zeit um sich darauf einzustellen. Für das Gehirn kann es ein Schock sein, wenn das Neue allgegenwärtig ist. In einer Studie wurde darüber hinaus die ermüdende Wirkung von eingeschalteten Kameras untersucht. Es stellte sich heraus, dass Konferenzen mit eingeschalteter Kamera anstrengender sind. Teilnehmende sind dann insgesamt engagierter oder haben den Druck es sein zu müssen. Der Effekt zeigte sich am ausgeprägtesten bei neuen Angestellte und Frauen.

Natürlich möchte man als Arbeitgeber ein möglichst hohes Engagement in Meetings erreichen und versucht das über das verpflichtende Einschalten der Kamera zu erreichen. In Zeiten hoher Belastung kann es aber sinnvoll sein, darauf zu verzichten.

Was du dagegen tun kannst:

  1. Die Meetings reduzieren: Dieser Punkt mag sehr naheliegend sein. Weil er aber der Wichtigste und am einfachsten umzusetzende ist, ist er aber besonders hervorzuheben. Fragt euch, bevor ihr ein Meeting ansetzt, ob es wirklich nötig ist. So vermeidet ihr es “Meeting über Meetings” zu haben.

  2. Keep it simple: Gerade in Umgebungen, die so überladen sind mit Stimuli, wie ein Video-Call-Screen , kann es Wunder wirken, wenn man auf weiter Reize verzichtet. Das Gehirn hat so schon alle Hände voll Reize, wie beispielsweise all die Gesichter zu verarbeiten.

  3. Funktioniert deine Technik?: Stell im Vorfeld sicher, dass alles so funktioniert, wie es soll. Kamera? Ton? Hintergrund ist ordentlich? In letzter Sekunde feststellen zu müssen, dass etwas nicht läuft, ist ein vermeidbarer Stressfaktor.

  4. Wechsel die Position: Nutze die Gelegenheit und bewege dich. Das reduziert Stress.

  5. Stand-up-meetings: Haltet eure Meetings im Stehen ab. Im Laufe der Zeit ermüden die Beine der Teilnehmer. Sie wollen sich wieder setzen. So reduziert ihr die Zeit einer Konferenz

  6. Nimm den Hörer in die Hand: Es mag wie ein Anachronismus erscheinen. Ein einfacher Anruf kann viele Fragen schneller klären. Nutze das.